It’s hard to nail down the best title for this post, since there is so much raw human emotion within the back story of the post itself that I listed a
selection of great titles…
The Witch Trials of Schindersbrav
Saturnalia
11 – 11 – 25
Today I quit my Job…
After 17 Years, It now really happened…
… and so on. And now that I look at them, there might be a great story involved, but to put it to the point, all the titles fail miserably. Fuck it. Here’s what happened…
I’ve lately been boring 5th and 6th graders with being a teacher and shit, but you never know what your Poet Self has in store for the day…
While bore ourselves to death with nouns and paperwork, we stumbled upon the term THE FIRST TIME, all in capitals so nobody knew where the stupid noun was hidden, but what caught more than a couple student’s eyes was the meaning of the phrase. Some snickered, some didn’t. Since I am and have throughout my career been an advocate for illuminating questioning minds with the light of truth, I shortly explained that this was obviously a formulation for the first time of copulation. (these were not my literal words, but I guess you can follow the direction of the swing…)
That was my first faux-pas, as the Fucking French say. Then we were looking for rhymes to certain words related to Autumn, because we were working on a stupid poem about Autumn. There my subconscious got ready to create some more havoc for today… Somebody said Clementine and the stupid teacher’s mouth said “Vagin****” before Mr. Censorshit could intervene and throw a screwdriver into the cogwheels…
That said, some students now got the best out of the shituation and asked about the kaeptn’s body count… Not that I started counting, I know my numbers. But then again, back to my full senses, I dissed the little G with some quick words and proceeded with boredom and lessons for the reminders of the day…
That shit happened 5, or let’s say sex days ago and life didn’t get any better after that. Now, with the last lock opened, it feels strange to have been released from my 17 years of ups and downs with my old profession. I think it must feel similar when you arch enemy just drops dead and you are left alone with all the choices of love and hate and nowhere and everywhere to go at the same time.
Although I must confess that my Taoist Mind had some wild entertainment going on by some sidekick of mine who came up increasingly better ideas how to serve some revenge dish to the mob leader of this classical medieval witch hunt. Cold. With Style.
Es ist verdammt schwer, den passenden Titel für diesen Beitrag zu finden.
Zu viel rohe, menschliche Emotion steckt in der Geschichte, die dahintersteht. Also habe ich einfach ein paar mögliche Titel notiert:
Die Hexenprozesse von Schindersbrav
Saturnalia
11 – 11 – 25
Heute habe ich meinen Job gekündigt…
Nach 17 Jahren ist es jetzt wirklich passiert…
… und so weiter.
Und jetzt, wo ich sie mir ansehe: da mag überall eine gute Geschichte lauern, aber auf den Punkt gebracht – alle Titel versagen kläglich.
Scheiss drauf. Hier ist, was passiert ist.
In letzter Zeit habe ich Fünft- und Sechstklässler mit dem langweiligen Alltag eines Lehrers gequält.
Aber man weiß ja nie, was der eigene Poet in einem für den Tag geplant hat.
Während wir uns mit Substantiven und Formularen zu Tode langweilten, stolperten wir über den Begriff DAS ERSTE MAL – alles in Großbuchstaben, damit niemand wusste, wo sich das blöde Nomen versteckte.
Was aber mehr als nur ein paar Schülerblicke einfing, war die Bedeutung des Ausdrucks. Einige kicherten, andere schauten betreten.
Und da ich – wie schon immer in meiner Laufbahn – ein Freund offener Worte bin, erklärte ich kurz, dass es sich hierbei offensichtlich um eine Umschreibung für das erste Mal Kopulieren handelt. (Das waren natürlich nicht meine exakten Worte, aber du verstehst schon, in welche Richtung der Schwung ging.)
Das war mein erster Fauxpas – wie die verdammten Franzosen sagen.
Danach suchten wir nach Reimen zu bestimmten Herbstwörtern, weil wir an einem mehr als fragwürdigen Herbstgedicht arbeiteten.
Mein Unterbewusstsein schien da schon bereit, den nächsten Streich zu spielen.
Jemand sagte „Clementine“ – und mein dämlicher Lehrer-Mund antwortete prompt mit „Vagin****“, bevor Mr. Zensurscheiss eingreifen und ihm einen Schraubenzieher in sein Mundgetriebe werfen konnte.
Damit hatten einige Schüler natürlich ihren Spass und fragten gleich nach der Body Count des kaeptns…
Nicht, dass ich angefangen hätte zu zählen – ich kenne meine Zahlen.
Aber zurück zu mir und meinen Sinnen, wies ich den kleinen G mit ein paar schnellen Worten zurecht, sagte ihm quasi, das gehe ihn einen feuchten Scheiss an und machte weiter mit dem üblichen Lehrplan für den Rest des Tages.
Das Ganze passierte vor fünf – oder sagen wir sex – Tagen.
Und das Leben ist seither nicht wirklich besser geworden.
Jetzt, mit dem letzten geöffneten Schloss, fühlt es sich seltsam an, nach 17 Jahren voller Höhen und Tiefen aus meinem alten Beruf entlassen worden zu sein.
Vielleicht ist es ähnlich, als würde dein Erzfeind plötzlich tot umfallen – und du bleibst allein zurück mit all den Möglichkeiten von Liebe und Hass, mit überall und nirgendwo zugleich, wohin du gehen kannst.
Ich muss gestehen: Mein taoistischer Geist hatte durchaus seine Freude.
Ein Sidekick von mir – nennen wir ihn die Stimme im Kopf – kam immer wieder mit besseren Ideen, wie man dem Anführer dieses kleinen mittelalterlichen Hexenmobs ein paar Rachegerichte servieren könnte.
Kalt. Und mit Stil.

